Fünf Minuten Vollgas

Eine Wettfahrt im Wasserfahren dauert vier bis fünf Minuten. Das klingt nach wenig. Wer es je gemacht hat, weiss: Es ist eine der intensivsten fünf Minuten, die ein Flusssport bieten kann.

Wie ein Wettkampf abläuft

Rund eine Stunde vor dem Start trifft das Team auf dem Wettkampfgelände ein. Auch wenn die meisten Schweizer Fahrstrecken bereits bekannt sind: Jede Strecke verändert sich von Jahr zu Jahr. Wasserstände, Strömungen, neue Durchfahrten - wer clever ist, beobachtet zuerst andere Fahrer und lernt die Strecke kennen, bevor es ernst wird.

Eine halbe Stunde vor dem Start gibt es die offizielle Streckenerklärung. Der Kampfgerichtspräsident erläutert anhand eines Plans, welche Durchfahrten in welcher Reihenfolge zu befahren sind, wo die Landungen liegen und was sonst noch zu beachten ist.

Das Ziel: schnell und sauber

Wasserfahren ist kein Spektakel-Sport - es geht um Zeit. Wer die Strecke am schnellsten durchfährt, ohne an Durchfahrten oder Landungen Strafzeiten zu kassieren, gewinnt. Das bedeutet: Vollgas von Start bis Ziel, dabei jede Durchfahrt präzise treffen, jede Landung sauber ausführen und beim Wechsel auf den Stachel keine Sekunde verlieren.

5 Minuten nahe am roten Bereich - und danach weiss man, was man hatte.

Freiwillig, aber lohnenswert

Pro Saison finden drei bis sechs Wettkampfe statt - von kantonalen Regatten bis zur Schweizermeisterschaft. Die Teilnahme ist freiwillig. Wer will, kann einfach trainieren und den Vereinsabend geniessen. Wer den Wettkampf sucht, findet beim LCB genügend Möglichkeiten.

Wettkämpfe führen uns durch die Kantone Aargau, Basel, Bern und Zürich zu den anderen Wasserfahrvereinen. Das verbindet, auch ueber den eigenen Verein hinaus.

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